Bruckner

Max Bruchs g-Moll-Violinkonzert und Anton Bruckners sogenannte „Nullte“ entstanden nahezu gleichzeitig. In späteren Jahren wollten beide Komponisten von ihren Werken nichts mehr wissen: Max Bruch, der legendäre Misanthrop, meinte, dass der Erfolg des Konzertes den Blick auf seine anderen Werke zu Unrecht verstelle. Anton Bruckner notierte auf dem Manuskript der „Nullten“ ein Jahr vor seinem Tod „nur ein Versuch“, „ungiltig“. Beider Komponisten Ablehnung der eigenen Werke half nichts: Bruchs Violinkonzert ist bis heute das einziger seiner Werke geblieben, das fest im Repertoire verankert ist. Und Bruckners „Nullte“ (die übrigens nach seiner Ersten entstand) zeigt Bruckner auf dem Weg zum großen Sinfoniker und erscheint seit der 1924 posthum erfolgten Uraufführung gelegentlich in den Konzertprogrammen.

 

Der Vorverkauf beginnt am 31. Mai 2021

Max Bruch
Violinkonzert g-Moll
Anton Bruckner
"Nullte" Sinfonie d-Moll

Emmanuel Tjeknavorian | Violine
Markus Poschner | Dirigent
Dresdner Philharmonie


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