Robert Schumann: »Genoveva«

Als Robert Schumann seinen Opernerstling »Genoveva« am 25. Juni 1850 der Öffentlichkeit präsentierte, war er sich der positiven Aufnahme sicher. Doch die Premiere gestaltete sich nicht so, wie er es sich wünschte, und so verschwanden nicht nur das Werk, sondern auch Schumanns weitere Opernambitionen in der Schublade. Zu Unrecht, denn das Bühnenstück, das nun in halbszenischer Form im Kulturpalast wiederentdeckt werden kann, weiß mit farbenreicher Musik und schillernden Klangimpressionen aufzutrumpfen. Die mittelalterliche Legende um die Heilige Genoveva wird dabei von einem erstklassigen Solistenensemble, dem Arnold Schoenberg Chor sowie dem viel gepriesenem Helsinki Baroque Orchestra unter der Leitung von Aapo Häkkinen auf Originalinstrumenten zum Klingen gebracht. Eine kostbare Rarität nicht nur für Opernliebhaber.

65/50/40/30/20 €

 

»EXPERIENCE«: Künstlergespräch mit Aapo Häkkinen und Kristiina Helin am 27. Mai 2021, 18 Uhr im Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek (Kulturpalast, 1. OG), Anmeldung über besucherservice@musikfestspiele.com

 

Präsentiert durch die Ostsächsische Sparkasse Dresden

Veranstalter: Dresdner Musikfestspiele

Robert Schumann
»Genoveva« op. 81. Oper in vier Akten
(halbszenische Aufführung)

Aapo Häkkinen | Dirigent
Carolyn Sampson | Sopran, Genoveva
Vesselina Kasarova |
Mezzosopran, Margaretha
Andrew Staples |
Tenor, Golo
Johannes Weisser |
Bariton, Siegfried
Cornelius Uhle |
Bass, Drago
Yorck Felix Speer |
Bass, Hidulfus
Arnold Schoenberg Chor
Helsinki Baroque Orchestra

IC-98 |
Animation
Kristiina Helin |
visuelles Konzept

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