Sonderkonzert am 474. Gründungstag der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Fülle melodischer Einfälle

»Alles fein, musikalisch fesselnd und schön – aber keine Hauptsachen!«, urteilte Johannes Brahms über Antonín Dvořáks Achte Symphonie. Dabei war es eben jenes »Nebensächliche« an Melodien und Motiven, musikalischen Einfällen und Ideen, welche das Publikum der Uraufführung 1890 so be­geisterten. Dvořák setzt seine Hörer immer wieder Neuem und Anderem aus, indem pas­torale Momente mit dramatischen Einwürfen wechseln, Erinnerungen an böhmische Land­schaftsszenerien von einer heroischen Polo­naise abgelöst werden. Mit dem melodischen Reichtum der Achten überwindet Dvořák dabei die strengen Grenzen der symphoni­schen Form eines Brahms zugunsten einer eigenen Ästhetik.

Veranstalter: Sächsische Staatskapelle Dresden

Johann Sebastian Bach
Violinkonzert d-Moll, Rekonstruktion nach dem Cembalokonzert BWV 1052
Sergej Prokofjew
Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique«
Antonín Dvořák
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Leonidas Kavakos | Violine und Leitung
Sächsische Staatskapelle Dresden

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