Tango!

Astor Piazzolla ist eine Art Übervater der argentinischen Musikkultur, machte er doch den Tango zur Nationalmusik des südamerikanischen Landes. Und dazu gehört bis heute untrennbar das Bandoneon, die kleinere Schwester des Akkordeons. Der Piazzolla Frankreichs war Richard Galliano, er bevorzugte aber das Akkordeon, und so geben sich die "Geschwister" in unserem Konzert ein Stelldichein. Dazu tritt die Harfe, allerdings nicht, um auf ihr Tango zu spielen. Vielmehr war sie für Claude Debussy das ideale Instrument, um seinen Tänzen eine Art antikes "Schweben" zu verleihen. Eine kleine musikalische Weltreise also, die auch nach Ungarn und zu Bartóks Divertimento für Streichorchester führt.

Claude Debussy
"Danse sacrée et danse profane"
für Harfe und Streicher
Richard Galliano
"Opale"
Konzert für Akkordeon und Streicher
Béla Bartók
Divertimento für Streichorchester
Astor Piazzolla
"Aconcagua"
Konzert für Badoneon, Klavier, Harfe, zwei Schlagzeuger und Streicher
"Oblivion" für Badoneon und Streicher

Wolfgang Hentrich | Violine und Leitung
Richard Galliano | Akkordeon
Nora Koch | Harfe
Philharmonisches Kammerorchester Dresden

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