Amerika

In der Bucht von San Francisco taucht ein Riesentanker auf. Der Beginn eines Films? Könnte sein, ist aber ein Bild, das dem Komponisten John Adams eines Nachts im Traum erschien und das ihn zum ersten Satz seiner „Harmonielehre“ anregte. Und dann träumte er noch, wie seine Tochter Quackie mit einem Mystiker durch die Lüfte fliegt. Daraus entstand der dritte Satz. Klingt ein bisschen verrückt, aber die „Harmonielehre“ wurde zum erfolgreichsten Orchesterwerk der neuen Musik. Eines der erfolgreichsten Klarinettenkonzerte hat hingegen Aaron Copland geschrieben. Es atmet förmlich amerikanisches Lebensgefühl, verbindet Jazz und populäre Melodien und ist ein Bravourstück für jeden Klarinettisten.

18.30 Uhr Konzerteinführung im Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek

Samuel Barber
„Medea’s Meditation and Dance of Vengeance" (1955)
Aaron Copland
Konzert für Klarinette und und Streichorchester mit Harfe und Klavier (1948)
John Adams
„Harmonielehre“ für Orchester (1985)

Cristian Măcelaru | Dirigent
Daniel Hochstöger | Klarinette
Dresdner Philharmonie

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