Das Lied von der Erde

Wir können uns heute kaum noch vorstellen, wie fern und exotisch China noch vor hundert Jahren für Westeuropäer war. Auch Gustav Mahler war fasziniert vom Fernen Osten und beschäftigte sich mehrere Jahre mit der „Chinesischen Flöte“, einer Sammlung von Nachdichtungen chinesischer Lyrik. Im „Lied von der Erde“ hat er sieben dieser Gedichte vertont. Tragisch waren die Begleitumstände: In dieser Zeit starb seine älteste Tochter, er wurde antisemitisch verleumdet und musste als Direktor der Wiener Hofoper zurücktreten, und schließlich stellte sich heraus, dass er schwer herzkrank war. Vielleicht deshalb ist „Das Lied von der Erde“ sein tiefsinnigstes und berührendstes Werk überhaupt.

Konzerteinführung im Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek je 60 Minuten vor Konzertbeginn.

Alexander von Zemlinsky
Sinfonietta

Gustav Mahler
Das Lied von der Erde

Vasily Petrenko | Dirigent
Ruxandra Donose | Alt
Burkhard Fritz | Tenor
Dresdner Philharmonie

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