Dvořák Cellokonzert

"Ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt" - keine sehr schmeichelhafte Beschreibung für ein Violoncello! Sie stammt von Antonín Dvořák selbst, der das Cello eigentlich nicht so sehr mochte. Bis er in New York das Cellokonzert des Amerikaners Victor Herbert hörte… Es inspirierte ihn zu einem der schönsten Cellokonzerte überhaupt. Bei uns spielt es der Norweger Truls Mork, der zweifellos zu den arriviertesten Cellisten weltweit gehört und dieses Konzert besonders liebt. Und wir bleiben im Norden - Jean Sibelius war immer auf der Suche nach dem perfekten Klang. So unerbittlich, dass er drei Anläufe brauchte, um seine Fünfte Sinfonie zu vollenden. Ein "Ringen mit Gott" nannte er das selbst. Gelohnt hat es sich allemal, das Werk ist geradezu ein Feuerwerk musikalischer Ideen.

Die Konzerteinführung im Veranstaltungssaal der Zentralbibliothek (1. OG) beginnt eine Stunde vor dem Konzert.

Antonín Dvořák
Cellokonzert h-Moll (1895)
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 5 Es-Dur (1915/19)

Truls Mørk | Violoncello
Jaime Martín | Dirigent
Dresdner Philharmonie

Go back