Janowski dirigiert Wagner

"Die Qualität ist ungeheuer hoch, ist ungeheuer inspiriert, und es ist eine großartige kompositorische Leistung Wagners." Marek Janowski schätzt Wagners „Siegfried-Idyll“ außerordentlich und hat es in seiner langen Laufbahn schon oft dirigiert. Diesmal setzt er es in Kontrast mit zwei anderen musikalischen Dichtungen: Seiner Siebten Sinfonie legte Jean Sibelius eine finnische Ur-Erzählung über die Erschaffung der Welt zugrunde. Und auch Alban Berg hat sich von Literatur inspirieren lassen. Seine „Bruchstücke aus ‚Wozzeck‘“ stellte er aus seiner gleichnamigen Büchner-Oper zusammen. Wobei „Bruchstücke“ etwas irreführend ist. Berg wählte ganz bewusst bestimmte Stellen und Szenen aus, die charakteristisch sind für das Armeleutestück und seine Atmosphäre musikalisch beeindruckend wiedergeben.

Das Konzert wird live von takt1 übertragen und steht danach in der Mediathek zur Verfügung. Zum Livestream geht es hier.

Konzerteinführung im Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek je 60 Minuten vor Konzertbeginn.

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 7 C-Dur (1924)
Jean Sibelius
„Luonnotar“ Tondichtung für Sopran und Orchester op. 70 (1913)
Richard Wagner
„Siegfried-Idyll“ (1870)
Alban Berg
Drei Bruchstücke aus „Wozzeck“ (1923)“

Marek Janowski | Dirigent
Camilla Nylund | Sopran
Dresdner Philharmonie

 

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