Klavierkonzert und Jazz

„Absolut einfach, nichts als Mozart“ – das meinte Ravel einmal, als man ihn nach seinen musikalischen Idealen fragte. Ganz so wie Mozart klingen seine Werke natürlich nicht, aber was Melodien, Rhythmus und den raffinierten Einsatz der Instrumente angeht, erinnert er sehr wohl an den Meister der Klassik. Sein Klavierkonzert in G-Dur ist noch aus einem andern Grund bemerkenswert: Ravel hat darin Elemente des Jazz einfließen lassen, den er auf einer Amerika-Tournee kennen gelernt hatte. Kennen gelernt hat er da auch die Musik George Gershwins, die ihn tief beeindruckte, unter anderem dessen Klavierkonzert in F-Dur, das ebenfalls in unserem Konzert zu hören ist. Amerika war im Jazzfieber, als er es 1925 schrieb und damit seinen Ruhm als Komponist noch vergößerte.

Konzerteinführung im Veranstaltungsraum der Zentralbibliothek je 60 Minuten vor Konzertbeginn.

Maurice Ravel
„Le tombeau de Couperin“ (1914-17)
Maurice Ravel
Klavierkonzert G-Dur (1929-31)
George Gershwin
Klavierkonzert F-Dur (1925)

Marek Janowski | Dirigent
Jean-Yves Thibaudet | Klavier
Artist in Residence
Dresdner Philharmonie

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