Mozart!

Dass Mozart ein Schnell-Komponierer war, war schon zu seinen Lebzeiten bekannt. So bekannt, dass auch das Gerücht entstand, die Ouvertüre zur Oper "Don Giovanni" sei in der Nacht vor der Uraufführung entstanden. Ob das stimmt, wird man nicht mehr herausfinden, aber ein Meisterwerk ist sie dennoch. SIe steht am Anfang dieses reinen Mozart-Abends und wird gefolgt von seinem Klavierkonzert KV 466, einem seiner seltenen Werke in Moll. Selten sind auch die scharfen Kontraste, die dieses Konzert so eindrücklich machen und die bereits das Uraufführungs-Publikum begeisterten. Den krönenden Abschluss bildet seine letzte Sinfonie, die schon Mozarts Zeitgenossen für "den höchsten Triumph der Instrumentalkomposition" hielten. Ihr Beiname "Jupiter" stammt übrigens nicht von Mozart selbst, sondern vom Londoner Konzertunternehmer Salomon, der damit Publikum anziehen wollte. Das hat das Werk aber gar nicht nötig, es wirkt ganz durch sich allein….

Die Konzerteinführung im Veranstaltungssaal der Zentralbibliothek (1. OG) beginnt eine Stunde vor dem Konzert.

Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zu "Don Giovanni" KV 527
Konzert für Klavier und Orchester d-moll KV 466
Sinfonie C-Dur "Jupiter" KV 551

Louis Langrée | Dirigent
Francesco Piemontesi | Klavier (Artist in Residence)
Dresdner Philharmonie

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