Sonderkonzert mit der Capell-Virtuosin Julia Fischer

Melodischer Einfall

Mit seinem f-Moll-Streichquartett scheint An­tonín Dvořák nicht vollständig glücklich ge­wesen zu sein – das Werk fiel bereits bei den ersten Proben durch und blieb in der Folge unveröffentlicht. Das Thema des langsamen Satzes aber ließ ihn nicht los: 1877 machte er es zum sanft wiegenden melodischen Mittel­punkt seiner Violinromanze. Daneben zeugen poetische und wehmütige Themen, virtuose Passagen und sangliche Momente von dem schier unerschöpflichen Ideenreichtum des böhmischen Komponisten, über den sein Freund und Förderer Johannes Brahms be­kannte: »Ich möchte vor Neid aus der Haut fahren über das, was dem Menschen so ganz nebenbei einfällt.«

Veranstalter: Sächsische Staatskapelle Dresden

Josef Suk
Fantasie für Violine und Orchester g-Moll op. 24
Antonín Dvořák
Romanze für Violine und Orchester f-Moll op. 11
Symphonie Nr. 6 D-Dur op. 60

Petr Popelka | Dirigent
Julia Fischer | Violine
Sächsische Staatskapelle Dresden

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