Thibaudet – Batiashvili - Capuçon

In der Politik gibt es fast jede Woche ein Gipfeltreffen. Manchmal gibt es das aber auch in einem Konzert. Zum Beispiel, wenn der Pianist Jean-Yves Thibaudet die Geigerin Lisa Batiashvili und den Cellisten Gautier Capuçon einlädt, mit ihm Klaviertrios zu spielen. Ein Gipfel ist das in diesem Fall nicht nur, weil sich wahre Meister ihres Instruments zusammenfinden, sondern weil sie auch noch Werke spielen, die zum Schönsten gehören, was Komponisten für diese Besetzung geschaffen haben. Haydn gilt nicht nur als Erfinder des Streichquartetts und Vater der Sinfonie, sondern hat im Grunde auch das Klaviertrio zu dem gemacht, was wir heute so schätzen. Und neben einem Trio von Brahms spielen die drei auch eins von Anton Arensky, das um 1900 in Russland so beliebt war, dass es sozusagen die Spatzen von den Dächern pfiffen.

Auf Einladung der Dresdner Philharmonie

 

Joseph Haydn
Klaviertrio Nr. 44 in E-Dur Hob. XV/28
Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87
Anton Arenski
Klaviertrio Nr. 1 d-Moll, op. 32

Klaviertrio
Jean-Yves Thibaudet | Klavier
Lisa Batiashvili | Violine
Gautier Capuçon | Violoncello

 

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