Bach und Baltikum

Iveta Apkalna hat sich für dieses Konzert als Partner einen weiteren Gast aus dem Baltikum gewünscht: Martynas Levickis – der Shootingstar auf einem Instrument, das man in der klassischen Musik kaum zu hören bekommt. Sein Spiel ist mitreißend und von unglaublicher Virtuosität. Bereits mit drei Jahren hatte Levickis, 1990 in Litauen geboren, sein erstes Akkordeon in der Hand. 2010 gewann er die Akkordeon-Weltmeisterschaft. In Deutschland debütierte er 2013 auf der Berliner Waldbühne – mit David Garrett. „Ich habe mir vorgenommen, das Image des Akkordeons neu zu definieren“. Apkalna und Levickis spielen ein abwechslungsreiches Programm zwischen Bach und Baltikum. Den Rahmen bilden zwei Werke von Pēteris Vasks – einem Landsmann der lettischen Organistin.

Pēteris Vasks
„Cantus ad pacem“ für Orgel solo (1984)
Martynas Levickis
Litauische Volkslieder in Arrangements für Akkordeon
„Rūta žalioj" (Die grüne Straße)
„Beauštanti aušrelė" (Die Morgendämmerung bricht an)
Veli Kujala
„Photon“ für Orgel und Akkordeon (2015)
Johann Sebastian Bach
„Pièce d'orgue“ - Fantasie G-Dur BWV 572 für Orgel (um 1728)
Fantasie und Fuge a-Moll BWV 561
Original für Orgel, Arrangement für Akkordeon
Pēteris Vasks
„Veni Domine“ für Orgel und vierstimmigen Chor (2019)



Iveta Apkalna | Orgel
Martynas Levickis | Akkordeon
Gunter Berger | Leitung
Philharmonischer Chor Dresden

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