Charlie Chaplin „The Gold Rush“

Chaplin hielt „Goldrausch“ für seinen besten Film. Der sehr erfolgreichen originalen Stummfilmfassung von 1925 ließ er 1942 eine Fassung für Tonfilm folgen, zu der er selbst musikalische Ideen lieferte, die von Max Tarr in eine Partitur umgesetzt wurden. 1994 stellte Carl Davis eine Neueinrichtung her. Die Geschichte vom Tramp und dem Barmädchen hat Generationen von Filmliebhabern verzaubert. Die Szene, in der Chaplin seinen Schuh verspeist, sowie der „Brötchentanz“ sind unsterblich geworden. Die Musik enthält zahlreiche Leckerbissen und wahrt eine gelungene Balance zwischen Ironie und Sentimentalität. Der Film bestätigt wie kaum ein anderer Chaplins Überzeugung, dass Komödie und Tragödie eng miteinander verwandt sind.

„The Gold Rush“ (Goldrausch)
USA 1925
Regie: Charlie Chaplin
Musik: Charlie Chaplin (1942), eingerichtet von Carl Davis (1994)

Helmut Imig | Dirigent
Dresdner Philharmonie

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