Das schlaue Füchslein

Benjamin Brittens Violinkonzert entstand 1939 kurz nach seiner Emigration in die USA. Es folgt der üblichen Dreisätzigkeit, schließt jedoch ungewöhnlicherweise mit einer großen Passacaglia. Janáčeks hinreißende Sinfonietta entstand aus einer Fanfare für neun Trompeten, die nach und nach zu einem abwechslunsreichen und spannungsvollen sinfonischen Werk erweitert wurde. Die Komposition ist auch ein Porträt von Janáčeks Heimatstadt Brünn, ihren Plätzen und Gebäuden und dem sich darin abspielenden Leben. Das große Gewicht, das die instrumentalen Partien in der Oper „Das schlaue Füchslein“ erhalten, ließen die Idee einer Orchestersuite naheliegend erscheinen – entstanden ist ein Werk, in dem der Zauber des Waldes und die Schicksale seiner Bewohner auf unvergleichliche Weise zu reiner Musik werden.

Benjamin Britten
Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 15 (1939)
Leoš Janáček
Suite aus der Oper „Das schlaue Füchslein“ (1921/23)
Sinfonietta op. 60 (1926)

Juanjo Mena | Dirigent
James Ehnes | Violine
Dresdner Philharmonie

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