Saxophonia

Als der französische Instrumentenbauer Adolphe Sax im Jahre 1840 das Saxophon erfand, konnte noch niemand ahnen, welche wechselvolle, überraschende und letztlich außerordentlich erfolgreiche Karriere diese Erfindung machen sollte. Erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde deutlich, was für ein großer Gewinn das Saxophon für alle Musikbereiche darstellt. Jacques Ibert lässt es in seinem unterhaltsamen Concertino da camera eine moderne Klangsprache sprechen, aber ebenso überzeugend wirkt es, wenn es seine Stimme dem barocken Filigran von Bachs ursprünglich für Cembalo geschriebenen g-Moll-Konzert leiht. Leonard Bernsteins Divertimento und Francis Poulencs Sinfonietta rahmen das Programm mit zwei gutgelaunten Werken voll Witz und Raffinesse.

Leonard Bernstein
Divertimento für Orchester (1980)
Jacques Ibert
Concertino da camera für Altsaxophon und elf Instrumente (1935)
Johann Sebastian Bach
Konzert g-Moll BWV 1056 (ca. 1738)

Tung-Chieh Chuang | Dirigent
Asya Fateyeva | Saxophon
Dresdner Philharmonie

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