Mit der Streicherserenade von Edward Elgar beginnen wir unser Kurzkonzert. Es war der erste „Hit“ des englischen Komponisten. Gleich zu Beginn entsteht durch leise gezupfte Streicher, sogenannte Pizzicati, eine geheimnisvolle, fast schwebende Atmosphäre. Besonders berühmt ist der langsame Mittelsatz. Seine warme, innige Melodie lieben die Engländer so sehr, dass sie bis heute häufig bei Hochzeiten oder Gedenkfeiern erklingt.
Fast wie eine kleine musikalische Detektivstory beginnt dagegen die Geschichte von Joseph Haydns Cellokonzert in D-Dur. Rund zweihundert Jahre lang lag die Partitur unbeachtet in der Prager Nationalbibliothek, und niemand ahnte, dass sie von Haydn selbst stammt. Erst 1951 wurde die originale Handschrift entdeckt. Seitdem gehört das Werk zu den beliebtesten Cellokonzerten überhaupt. Kein Wunder, verbindet es doch virtuose Brillanz mit wunderbar gesanglichen Melodien, so als würde das Cello auf der Bühne eine große Opernarie ohne Worte singen.
Bei unseren abgeFRACKt-Konzerten ist einiges anders: Das Orchester sitzt nicht im Frack auf der Bühne. Auch muss niemand befürchten, an der falschen Stelle zu klatschen.
Wer mehr über die Musik erfahren möchte, lädt sich die kostenlose Wolfgang-App aufs Smartphone und bekommt live im Konzert Erklärungen zum Werk. Anschließend laden wir ein, noch zu bleiben und im Café „Tutti“ den abgeFRACKt-Cocktail (auch alkoholfrei), ein Glas Wein oder Bier zu genießen, zu entspannen, zu plaudern oder vom Balkon in die Stadt zu schauen.
Programm
Edward Elgar
Serenade e-Moll für Streichorchester
Joseph Haydn
Cellokonzert D-Dur
Mitwirkende
Andrew Manze
Dirigent
Konstanze Pietschmann
Violoncello
Dresdner Philharmonie
Orchester