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PODIUMSDISKUSSION Raumprozesse und Möglichkeitsräume

Unter dem Titel „RAUMPROZESSE UND MÖGLICHKEITSRÄUME – DRESDEN / 2. STATION DER REISE „UMBAUKULTUREN UND TRANSFORMATION DES THEATERBAUENS“ laden wir in Kooperation mit der Initiative „Umbaukulturen und Transformation des Theaterbauens“ zu einem Abend mit Impulsvorträgen und Panelgespräch ein. Im Fokus stehen folgende Theaterbauten: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, SO! Staatsoperette und tjg. theater junge generation im Kraftwerk Mitte. Umbau und Erweiterung von Theatern rücken in den Fokus angesichts des Raum- und Baubedarfs bei bestehenden Theaterarchitekturen sowie der Umnutzung industrieller Bestandsbauten. Eine interdisziplinäre Gruppe von Expert*innen aus den Bereichen Darstellende Kunst, Architektur, Kulturpolitik, Baupraxis und Wissenschaft hat dies zum Anlass genommen, eine Reise zu exemplarischen Bauten und aktuellen Projekten in Deutschland zu unternehmen, um sie kennenzulernen, zu diskutieren und auszuwerten.  Mit einer abschließenden Publikation werden neue Impulse für Umbaukulturen und Transformation des Theaterbauens gegeben. Nach dem Auftakt auf Kampnagel Internationale Kulturfabrik in Hamburg im letzten Herbst ist Dresden in diesem Frühjahr die zweite Station der Reise zu Theater- und Kulturbauten. In öffentlichen Veranstaltungen werden wechselnde Schwerpunktthemen zu aktuellen Formaten des Kulturbauens besprochen und ortsbezogenen Fragestellungen verhandelt. Im April 2026 stehen Dresdner Kulturorte im Fokus, die vor rund zehn Jahren entstanden sind und sich in der Stadt etabliert haben: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, SO! Staatsoperette und tjg. theater junge generation im Kraftwerk Mitte sowie der Kulturpalast. In Impulsvorträgen und Gesprächen werden diese Häuser hinsichtlich ihrer spezifischen Umbaukulturen und Transformationen mit ihren zurückliegenden Raumprozessen und ihren zukünftigen Bedarfen und Möglichkeiten betrachtet. Erfahrungen der bisherigen Theaternutzungen werden besprochen und zugleich Fragen nach einer (Weiter-)Entwicklung von räumlichen und betrieblichen Perspektiven gestellt. Wer hat in welcher Form die Umbauprozesse gestaltet? Wurden nachhaltige Anpassungen und Bauunterhalt als Gestaltungsparadigma mitgedacht? Wie können zukünftige Möglichkeitsräume entwickelt werden? Was lässt sich von Dresden für die Transformation des Theaterbauens lernen? 19:30 Uhr
Einführung: Annette Menting, HTWK Leipzig Anschließend:
Impulsvorträge zu den drei Häusern von: BARBARA BÜSCHER, Professorin em., Theater- und Medienwissenschaftlerin – Schlaglichter zu Aufführungs- und Raumprozessen von HELLERAU im Festspielhaus, FELICITAS LOEWE, ehem. Intendantin des tjg. theater junge generation – Schlaglichter zu Entstehung, Aufführungs- und Raumprozessen des theater junge generation als Doppeltheater im Kraftwerk Mitte, WOLFGANG SCHALLER, ehem. Intendant der SO! Staatsoperette – Schlaglichter zu Entstehung, Aufführungs- und Raumprozessen der Staatsoperette als Doppeltheater im Kraftwerk Mitte Im folgenden Panelgespräch werden auch Perspektiven für aktuelle und zukünftige baulich-räumliche Entwicklungen besprochen und es kommen dazu: ANDRÉ SCHALLENBERG, Programmleitung HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste KATRIN TAUBER, Leiterin Amt f. Hochbau u. Immobilienverwaltung, Landeshauptstadt Dresden Initiative „Umbaukulturen und Transformation des Theaterbauens“: Kooperation von Kampnagel Internationale Kulturfabrik, Kulturexperten, DAM Deutsches Architektur Museum, Internationales Theater Institut, Deutscher Bühnenverein, Schader-Stiftung, DFG-Projekt Theaterraum der HTWK Leipzig, Urban  Design der HCU Hamburg, TheaPro und weiteren Expert*innen. Kooperationen in Dresden: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, SO! Staatsoperette, tjg. theater junge generation und Peter Kulka Architektur im Kraftwerk Mitte, ZfBK Zentrum für Baukultur Sachsen. → Die Veranstaltung wird aufgezeichnet und für eine Dokumentation ausgewertet.