Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur zeigt den jungen Komponisten zwischen Mozart-Nähe und eigener Handschrift. Spritzige Virtuosität, dialogische Orchesterführung und lyrische Passagen prägen das Werk. Besonders das heitere Rondo-Finale verbindet Eleganz mit überraschendem Witz.
Typisch für die Sinfonien von Bruckner sind großangelegte Entwicklungen und ganz verinnerlichte Passagen, seine Siebte ist da keine Ausnahme. Als er sie komponierte, starb der von ihm verehrte Richard Wagner. Anlass für Bruckner, den langsamen Satz mit Glockengeläut enden zu lassen. Und noch einen Bezug zu Wagner hat das Werk: für ihre Aufführung verlangte Bruckner den Einsatz sogenannter „Wagner-Tuben“, klanglich eine Mischung aus Horn und Posaune, die Wagner extra für seinen Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ erfunden hatte.
Programm
Ludwig van Beethoven
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 19
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 7 E-Dur
Mitwirkende
Sir Donald Runnicles
Dirigent
Emanuel Ax
Klavier
Dresdner Philharmonie
Orchester