Für viele spielt sie in der zweiten Reihe, aber Mozart liebte die Bratsche und schätzte ihren sonoren Klang. Wenn er selbst Kammermusik machte, griff er oft zur größeren Schwester der Violine. In seiner Sinfonia concertante Es-Dur lässt er beide Instrumente so richtig erstrahlen. Als „vollendet Unvollendete“ wird sie von manchen bezeichnet – Schuberts vielleicht bekannteste Sinfonie ist tatsächlich ein Meisterwerk. Fast tragisch düster zu Beginn, verbreitet der zweite Satz eine fast hymnische Glückseligkeit. Warum Schubert die Sinfonie nicht zu Ende schrieb, ist ein großes Rätsel der Musikgeschichte. Aber vielleicht sollte man sie einfach als das hören, was sie ist: eines der emotional ergreifendsten Werke der musikalischen Romantik.
Programm
Ludwig Irgens-Jensen
Passacaglia für Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur
Franz Schubert
Sinfonie h-Moll "Unvollendete"
Mitwirkende
Tabita Berglund
Dirigentin
Josef Špaček
Violine
Diyang Mei
Viola
Dresdner Philharmonie
Orchester